Stand: Juni 2026
Hermetia verbindet deterministische Berechnungen aus mehreren Deutungssystemen mit sprachlicher Aufbereitung durch AI. Diese Kombination kann sehr persönlich wirken, weil sie Themen wie Selbstbild, Beziehung, Lebensrhythmus, Resonanz und innere Muster berührt. Genau deshalb erklären wir offen, wo AI beteiligt ist, welche Daten sie verarbeitet, welche Grenzen gelten und welche Verantwortung beim Menschen bleibt. Die Transparenzseite ist Teil der rechtlichen und redaktionellen Grundstruktur der Website. Sie unterstützt die Anforderungen aus dem EU AI Act, insbesondere die Kennzeichnung AI-generierter oder AI-gestützter Inhalte, und sie soll Nutzerinnen und Nutzern eine klare Entscheidungsgrundlage geben, bevor sie ein Profil starten, Premium-Inhalte kaufen oder mit Companion, Journaling und Vollprofil-Buch arbeiten.
AI wird in Hermetia vor allem für Formulierung, Verdichtung und Dialog eingesetzt. Dazu gehören persönliche Deutungstexte, Ebenen-Texte, Tagesimpulse, erklärende Abschnitte im Vollprofil-Buch, Reflexionsfragen, Companion-Antworten und redaktionelle Varianten für unterschiedliche Nutzungsfälle. Die AI hilft also dabei, berechnete Muster verständlich, ruhig und anschlussfähig zu formulieren. Die AI entscheidet nicht, welches System recht hat, welche Aussage wahr ist oder welche Zukunft eintreten wird. Sie schreibt aus vorbereiteten Kontexten, Regelwerken und berechneten Profilmerkmalen heraus. Wenn eine Seite, ein Profilbereich oder ein Dialog AI-gestützt formuliert wurde, soll dies erkennbar sein. Hermetia nutzt AI nicht als unsichtbare Autorität, sondern als sprachliches Werkzeug innerhalb klarer Grenzen.
Ein wichtiger Schutzmechanismus von Hermetia ist die Trennung von drei Ebenen: Berechnung, Konvergenz und Formulierung. Die Berechnung ordnet Eingaben wie Geburtsdaten, Systemparameter und optionale Kontextangaben nach definierten Regeln aus den eingebundenen Systemen ein. Die Konvergenz-Engine prüft anschließend, welche Motive über mehrere Systeme hinweg wiederkehren, welche Aussagen stark, mittel oder vorsichtig zu behandeln sind und wo Widersprüche sichtbar gemacht werden sollten. Erst danach kommt AI als Formulierungsebene hinzu. Sie erhält nicht den Auftrag, eine neue Wahrheit zu erfinden, sondern die bereits strukturierten Ergebnisse verständlich auszudrücken. Diese Trennung reduziert das Risiko, dass ein Sprachmodell scheinbar sichere Aussagen erzeugt, die fachlich oder methodisch nicht aus den zugrunde liegenden Systemen ableitbar sind.
Das AI-Modell erhält nur die Informationen, die für den jeweiligen Inhalt notwendig sind. Je nach Funktion können das berechnete Profilmarker, Themencluster, Sicherheitsstufen, freigegebene Journalnotizen, ausgewählte Companion-Kontexte oder bereits verdichtete Profilabschnitte sein. Hermetia verfolgt dabei das Prinzip der Datenminimierung: so viel Kontext wie nötig, so wenig Rohdaten wie möglich. Die AI soll nicht unnötig mit vollständigen Klarnamen, direkten Kontaktdaten, Zahlungsinformationen oder frei verfügbaren Rohprofilen arbeiten. Besonders sensible Inhalte wie Journaltexte oder Angaben zu Beziehungen werden nur dann in AI-gestützte Funktionen einbezogen, wenn sie für die Funktion erforderlich und vom Nutzungskontext gedeckt sind. Ziel ist ein hilfreicher persönlicher Dialog, ohne aus jedem Detail automatisch Trainings- oder Analysekontext zu machen.
AI-Inhalte in Hermetia sind keine Diagnose, keine Therapie, keine medizinische Beratung, keine psychologische Behandlung, keine Rechtsberatung, keine Finanzberatung und keine verbindliche Lebensentscheidung. Hermetia sagt nicht, ob eine Beziehung geführt oder beendet werden soll, ob eine Person eine Krankheit hat, ob ein Beruf gewählt werden muss oder ob ein finanzieller Schritt richtig ist. Die Inhalte dienen der Selbstreflexion. Sie können Worte für Muster geben, Fragen öffnen und innere Beobachtung erleichtern. Sie ersetzen aber keine qualifizierte Fachperson und keine eigene Verantwortung. Wenn Inhalte emotional stark wirken, unerwartet belastend sind oder konkrete Risiken berühren, sollte externe professionelle Hilfe Vorrang haben.
Der Hermetia Companion ist als ruhiger AI-Begleiter geplant, der innerhalb des eigenen Profils antwortet. Er soll keine allgemeine Chat-AI sein, sondern auf freigegebene Hermetia-Kontexte zugreifen: Profilbuch, Tagesimpulse, Journaling-Reflexionen, Beziehungsdeutungen und persönliche Entwicklungsfelder. Dadurch kann er anschlussfähiger antworten als ein allgemeines Sprachmodell. Gleichzeitig braucht diese Funktion klare Grenzen. Der Companion soll transparent machen, aus welcher Quelle eine Antwort abgeleitet wird, ob eine Aussage stark oder vorsichtig formuliert ist und wann er nicht weiterhelfen sollte. Journaltexte dürfen nicht automatisch grenzenlos genutzt werden. Nutzerinnen und Nutzer müssen verstehen können, welcher Kontext verwendet wird und wie sie sensible Inhalte kontrollieren, löschen oder nicht freigeben.
AI kann Premium-Inhalte besser lesbar, persönlicher und kontinuierlicher machen. Ein Vollprofil-Buch, tiefere Tagesimpulse oder Companion-Dialoge erzeugen Wert, weil sie berechnete Muster in längere, differenzierte Sprache übersetzen. Trotzdem darf AI nicht eingesetzt werden, um künstlichen Druck aufzubauen, Angst zu erzeugen oder Nutzerinnen und Nutzer in ein bezahltes Modell zu drängen. Hermetia soll neugierig machen und zur Anmeldung einladen, aber die Entscheidung für ein bezahltes Modell muss nachvollziehbar bleiben. Gute Conversion entsteht durch Klarheit, Nutzen, Vertrauen und echte Tiefe, nicht durch manipulative Knappheit oder scheinbar absolute Aussagen. Deshalb müssen Kaufargumente erklären, was Premium erweitert: Umfang, Kontext, Verlauf, Dialogtiefe, Export, Vergleich und langfristige Arbeit mit dem Profil.
Die AI-Texte von Hermetia müssen in eigener Sprache entstehen. Sie dürfen keine geschützten Werke, keine kopierten Systembeschreibungen, keine langen fremden Textpassagen und keine markenrechtlich problematischen Formulierungen übernehmen. Wenn Deutungssysteme erwähnt werden, geschieht dies beschreibend, vergleichend und mit eigenständiger redaktioneller Einordnung. Für Bilder, Grafiken und Modelle gilt dasselbe Prinzip: Nur eigenes Material, lizenzierte Assets, selbst erzeugte Grafiken oder eindeutig freigegebene Projektmaterialien dürfen produktiv verwendet werden. Vor dem öffentlichen Launch sollte zusätzlich geprüft werden, ob verwendete Begriffe, Produktnamen, Systemnamen, Bildrechte und Markenhinweise rechtlich sauber eingeordnet sind.
AI-Ausgaben werden nicht als unfehlbar betrachtet. Prompts, Systemregeln, Sicherheitsgrenzen, Tonalität und Inhaltslogik müssen redaktionell gepflegt werden. Besonders sensible Themen wie Gesundheit, Beziehung, Krise, Trauer, Sexualität, Minderjährige, finanzielle Entscheidungen oder rechtliche Fragen brauchen zusätzliche Schranken und klare Hinweise. Vor dem Launch sollten zentrale AI-Textmuster, Onboarding-Strecken, Premium-Argumente und Companion-Antwortlogiken durch Fachreview geprüft werden. Das betrifft nicht nur rechtliche Risiken, sondern auch Tonalität, Verständlichkeit, ethische Wirkung und die Frage, ob Nutzerinnen und Nutzer ausreichend erkennen, was Inspiration ist und was nicht.
Während der Vorbereitungsphase bleibt die Website bewusst auf noindex/nofollow, weil die URL noch umziehen und der gesamte Content vor dem finalen Start weiter geprüft werden soll. Diese Einstellung verhindert, dass unfertige Inhalte frühzeitig in Suchmaschinen aufgebaut werden. Nach Domainumzug, redaktioneller Endabnahme, rechtlichem Review und technischer Qualitätssicherung kann die Indexierung gezielt geöffnet werden. Die AI-Transparenz wird mit dem Produkt wachsen. Wenn neue Funktionen wie erweiterte Companion-Gespräche, Beziehungsmodule, Profilverfeinerung, Export oder zusätzliche EU-Sprachfassungen live gehen, muss diese Seite entsprechend aktualisiert werden.